Drei stilisierte blaue Datei-Icons – ein Dokument, ein Bildsymbol und ein Farbraster – sind durch einen geschwungenen leuchtenden Pfad auf abstraktem blauem Hintergrund miteinander verbunden.

WebP, AVIF oder JPEG: Welches Bildformat 2026 wirklich schneller lädt (und mehr verkauft)

Seit 2022 liefert Shopify Bilder automatisch im vom Browser unterstützten Format aus, AVIF eingeschlossen. Wo du trotzdem hinschauen solltest und was für deine Conversion-Rate wirklich zählt.

Die Frage, ob du auf WebP, AVIF oder doch bei JPEG bleiben sollst, klingt nach einer technischen Grundsatzentscheidung. Seit August 2022 liefert Shopify Storefront-Bilder automatisch im vom Browser unterstützten Format aus.

Shopify liefert Storefront-Bilder zusätzlich im AVIF-Format aus und erkennt dabei, welches Format der Browser deines Besuchers unterstützt. Was für dich als Betreiber bleibt, ist eine viel kleinere und konkretere Frage: Wann lohnt sich trotzdem ein manueller Blick?

Die Größenersparnis zwischen WebP und JPEG liegt laut Google bei rund 25 bis 34 %, die Ausnahmen liegen bei Transparenz und exakten Farbvorgaben. Wer das einmal verstanden hat, kann seine Zeit in echte Umsatzhebel stecken statt in Bildkompression.

Warum du die Formatfrage 2026 kaum noch selbst entscheiden musst

Was Shopify seit 2022 automatisch übernimmt

Seit August 2022 liefert Shopify Storefront-Bilder zusätzlich im AVIF-Format aus. Die Plattform erkennt automatisch, welches Format der Browser deines Besuchers unterstützt, und optimiert Qualität und Dateigröße entsprechend.

Shopify will detect which image formats are supported by the client browser and automatically optimize for quality and file size.

Quelle: Shopify Changelog, August 2022

Das heißt konkret: Shopify erkennt automatisch, welches Format dein Browser unterstützt, und liefert das passende Bild aus. Du musst dafür keine Einstellung suchen und keine Datei doppelt hochladen.

Für welche Shops das relevant ist

Die Formatfrage betrifft vor allem Onlineshop-Inhaber im DACH-Raum mit vorhandenem Traffic, deren Conversion-Rate oder Umsatz pro Session stagniert. Genau dort zählt jede Optimierung, die sich messbar in Conversion-Rate oder Umsatz pro Session niederschlägt.

Wer dagegen gerade erst startet und kaum Besucher hat, sollte seine Energie in andere Hebel stecken, etwa in mehr Traffic.

WebP vs. JPEG: Wie groß der Dateigrößen-Unterschied wirklich ist

Nach Angaben von Google ist WebP gegenüber vergleichbaren JPEGs bei gleicher Bildqualität rund 25 bis 34 % kleiner. Das ist ein solider Vorteil, aber kein Wunder, das deine Ladezeit im Alleingang rettet.

Gerade bei Shops mit vielen großformatigen Produktbildern kommt diese Ersparnis über viele Bilder hinweg zusammen. Bei mehreren großformatigen Bildern pro Seite kann sich diese Ersparnis pro Bild spürbar summieren.

Die Ausnahme bei Transparenz und Alphakanal

Verlustfreies WebP mit Transparenz, also mit Alphakanal, braucht laut Google nur rund 22 % mehr Bytes als dieselbe Datei ohne Transparenz. Das ist der relevante Vergleichswert, wenn du mit freigestellten Produktbildern arbeitest.

Trotzdem lohnt sich bei Produktbildern mit Freistellern oder feinen Verläufen ein manueller Blick. Ein kurzer Check bei Transparenz und Farbtreue spart dir spätere Überraschungen.

Wann sich manuelles Eingreifen trotzdem lohnt

Wer mit exakten Farbvorgaben arbeitet, etwa bei Markenfarben nach Pantone, sollte die automatische Optimierung stichprobenartig gegenprüfen. Automatik ersetzt keine Kontrolle, wenn es um Detailfragen wie Farbtreue geht.

Für die meisten Shops ohne eigenes Technikteam bleibt trotzdem die pragmatischste Entscheidung: Shopify die Formatwahl automatisch überlassen. Die gesparte Zeit steckst du besser in andere Conversion-Hebel als in die Feinjustierung von Bildkompression.

Ladezeit ist ein Hebel, aber nicht der einzige für mehr Umsatz

Ladezeit ist wichtig, keine Frage. Der Conversion Scanner deckt weit mehr ab: die 50 Mikro-Hebel zwischen Klick und Checkout.

Wie systematische Optimierung über das Bildformat hinaus wirkt

Der Conversion Scanner prüft anhand deiner Shop-Domain die 50 Mikro-Hebel zwischen Klick und Checkout, für Shopify-Shops ab 10.000 € Umsatz im Monat. So siehst du, wo dein Shop tatsächlich Umsatz liegen lässt.

Conwave steht genau dafür: KI-gestützte Conversion-Rate-Optimierung für Onlineshops im DACH-Raum. Die KI ist dabei Werkzeug, nicht Selbstzweck.

Die Arbeitsweise dahinter folgt einem einfachen Prinzip: Hypothesen statt Bauchgefühl, A/B-Tests statt Ratespiele. Ausgerollt wird nur, was sich nachweislich als Gewinner erweist.

Bei Royal Diamonds stieg die Conversion-Rate nach systematischer Optimierung innerhalb von sechs Monaten von 1,02 % auf 7,16 %. Wie das im Detail aussieht, liest du in den Fallstudien von Conwave.

Das zeigt, wie viel Mikro-Hebel jenseits der Bildformatfrage bewegen können. Das Bildformat ist ein guter Anfang, aber selten der Hebel, der deinen Umsatz wirklich verändert.

Willst du wissen, wo dein eigener Shop zwischen Klick und Checkout Umsatz liegen lässt? Der Conversion Scanner prüft deine Domain kostenlos gegen alle 50 Mikro-Hebel, wenn dein Shop mindestens 10.000 € Umsatz im Monat macht.

Robin Csipke, Gründer von Conwave und Keno Medien.
Geschrieben von Robin Csipke

Robin Csipke ist 2010 mit E-Commerce in Berührung gekommen, seit seiner Ausbildung sammelte er Erfahrung in mehreren Branchen.